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Daoismus und Qigong
Qigong als eine Methode zur Suche nach Unsterblichkeit
Viele der uralten Qigongstile haben daoistische Wurzeln. Auf der Suche nach Unsterblichkeit und Erlösung wurden sie von Mönchen und Meistern in Klöstern oder im Verborgenen praktiziert und nur an Auserwählte weitergegeben.
Die Übungen entstanden aus Beobachtungen der Natur und der Tiere, insbesondere jener, die widerstandsfähig sind oder ein sehr hohes Alter erreichen (wie etwa die Schildkröte, die Katze oder auch der Kranich, der ein Symbol der Langlebigkeit is
t).
Bei ihren Naturbeobachtungen entdeckten die alten Daoisten, dass sich die Kräfte in der Natur immer wieder ausgleichen - dass auf die Nacht, der Tag folgt, auf den Regen der Sonnenschein, auf kalte Jahreszeiten die warmen – und dass somit jedes Leben diesen regelmäßigen Wandlungen unterworfen ist. Aus dieser Erkenntnis entstand die Theorie von Yin und Yang, auf der auch die uralten, daoistischen Qigongübungen basieren.
Die im Westen bekanntesten Stiele sind die 8 Brokate, die sehr effektiv die Grundkonstitution des Körpers stärken und der Schwimmende Drache (Foto links) – eine einzige schwingende Bewegung, die den Rücken kräftigt, Menstruations- und Verdauungsbeschwerden lindert und besonders wirkungsvoll unsere Lebensenergie und unsere Kreativität freisetzt.
Viele der uralten Stile erlernte ich von Meister Shangshi, der mich auch lehrte, meine Kräfte besser zu nutzen, indem ich mich dem Dao, der höheren Weisheit der Lebendigkeit, hingebe.
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